Mit diesem Post trickse ich etwas an meinen eigenen Regeln herum. Diese besagen, dass jeder Post zumindest ein Foto und einen Geocache enthalten soll. Weil aber Berhida gar keinen Geocache hat und ich bei der Wanderung zu Bátorkő Vára nicht aufgepasst habe und daran vorbeigelaufen bin, werden diese beiden Örtlichkeiten mit Várpalota zusammengefasst.

Nicht ganz zwei Wochen verbrachte ich im Februar im ungarischen Berhida nördlich des östlichen Endes des Balaton. Neben Tierbetreuung und meiner üblichen Erwerbsarbeit hatte ich nicht viel zu tun, das Wetter war allerdings auch kaum einladend für längere Ausflüge. Einen schönen Wandertag gab es allerdings. Der Radfahrer und ich besuchten die Ruine Bátorkő Vára (auch auf Komoot zu finden).

Wir waren vergleichsweise spät aufgebrochen, schon am Anfang unserer Tour kamen uns Familien entgegen, die bereits auf dem Rückweg waren, später sahen wir keine Menschen mehr. Von mehreren Aussichtspunkten erspähten wir die Ruine und waren uns unsicher, ob das wirklich unser Ziel sein sollte. Wir gönnten uns nur eine kurze Pause und mussten uns am Ende doch beeilen, um noch vor der Dunkelheit zurück beim Auto zu sein.

Mit mehr Freizeit wäre ich gern zum Balaton gefahren, Orte am See haben im Winter ja einen besonderen Charme (zuletzt auch in Podersdorf). Die Tatsache, dass ich überall mit dem Auto hinfahren musste und es früh dunkel wurde, hielt mich aber doch davon ab, nur für eine oder zwei Stunden wohin zu fahren. Daher verbrachten der Hund und ich unsere Tage und Abende zumeist drinnen mit Lesen und Schreiben und Erholen. Ein etwas anderer „Urlaub“ als sonst, und gerade deshalb auch interessant und erkenntnisreich.








